Private Krankenversicherung Vergleich 2016

Die private Krankenversicherung - leistungsstark und individuell

Eine gute Absicherung der eigenen Gesundheit zu bezahlbaren Kosten wird mit jedem Lebensjahr umso wichtiger. Viele Bundesbürger sind mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen nicht zufrieden, die sich alleine am Leistungskatalog des Gesetzgebers orientieren und für viele Behandlungen und Medikamente teure Zuzahlungen einfordern. Abhängig vom Jahreseinkommen oder der Berufsgruppe besteht die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln und den gesetzlichen Standard durch ein individuelles und vielseitiges Leistungsspektrum zu ersetzen.

Die meisten Versicherungsgesellschaften in Deutschland bieten Tarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) an, je nach Gesellschaft lassen sich die Leistungen modular zusammensetzen. Für einfache Arztbesuche und die Kostenübernahme von Medikamenten bis zu speziellen Behandlungen durch Zahnärzte oder Heilpraktiker können Versicherte ihre gewünschten Leistungen nach eigenen Vorstellungen festlegen. Hierdurch entsteht eine gesundheitliche Absicherung, die dem Versicherten wirklich entspricht und ihr Geld wert ist.

Anders als im gesetzlichen System werden die monatlichen Beiträge nicht nach der Einkommenshöhe, sondern individuellen Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand berechnet. Da jede Versicherung hierbei einen anderen Maßstab anlegt, ist der Vergleich sämtlicher Tarife empfehlenswert. Ein Vergleich lässt sich bequem online durchführen und zeigt die Unterschiede in den gebotenen Leistungen sowie die hierfür zu zahlenden Beiträge auf. Sofern die Möglichkeit besteht, in die PKV wechseln zu können, ist der sachliche und rechnerische Vergleich für eine clevere Tarifwahl unverzichtbar.

Wichtiger Hinweis: Wir als Webseitenbetreiber sind kein Versicherungsmakler. Wir vermitteln also keine Versicherungen. Das Angebotsformular wird uns zur Verfügung gestellt von TARIFCHECK24

Gibt es Wartezeiten bei der PKV?

Bei den meisten Tarifen der PKV muss beim Vertragsabschluss mit einer Wartezeit gerechnet werden, nach der erstmals Leistungen aus dem Vertrag beansprucht werden dürfen. Die private Krankenversicherung vermeidet hierdurch, dass Patienten direkt bei Erkennen einer schweren Erkrankung in den privaten Schutz wechseln und gleich zu Beginn teure Kosten bei der Versicherung verursachen.

Die meisten Versicherungen arbeiten mit einer allgemeinen Wartezeit von drei Monaten, außerdem gibt es je nach Gesundheitssparte eine besondere Wartezeit von bis zu acht Monaten. Letztere wird beispielsweise bei Zahnbehandlungen oder einer Psychotherapie angewendet. Andere Bereiche wie Leistungen nach einem Unfall sind von der Wartezeit ausgeschlossen, hier erfolgt eine direkte Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung.

Einzelne Versicherer verzichten unter Umständen auf eine Wartezeit in bestimmten Behandlungsbereichen. Beispielsweise kann durch das Vorstrecken von mehreren Monatsbeiträgen direkt dafür gesorgt werden, dass eine Kostenübernahme für anstehende Behandlungen erfolgt. Der Private Krankenversicherung Test und Vergleich kann deutlich machen, von welchen Unternehmen der PKV mit einem solchen Entgegenkommen gerechnet werden darf.

Private Krankenversicherung für Selbstständige

Allen Selbstständigen und Freiberuflern steht der Wechsel in einen Volltarif der PKV unabhängig von ihrem Einkommen offen. Sie sind im gesetzlichen System lediglich freiwillig versichert und können sich ihren Partner für die gesundheitliche Absicherung frei aussuchen. Vom Einzelunternehmer über Ärzte und Notare bis zu Künstlern und Journalisten können sich viele Berufsgruppen ihre Versicherungsleistungen nach eigenen Wünschen zusammenstellen.

Lohnenswert ist dies vor allem bei eine höheren Einkommen. Bei diesem muss im gesetzlichen System häufig der Höchstbetrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze an die Krankenkasse gezahlt werden, die Beiträge der PKV werden jedoch nach persönlichen Risiken und Dispositionen berechnet. Gerade in jungen Lebensjahren mit einem guten Gesundheitszustand ist dies lukrativ und führt zu besseren Leistungen bei geringeren Kosten.

Private Krankenversicherung für Studenten

Unabhängig von ihrem bisherigen Versicherungsstatus haben Studenten in den ersten Wochen ihres Erststudiums die Möglichkeit, sich über die private Krankenversicherung abzusichern. Die meisten Gesellschaften halten spezielle Tarife für Studierende bereit, die aufgrund ihres jungen Alters und der wenigen gesundheitlichen Risiken als Kunden gerne gesehen sind. Entsprechend niedrig fallen auch die Monatsbeiträger solch spezieller Studententarife aus.

Ob es sinnvoll ist, sich als Student privat zu versichern, hängt vor allem vom Einkommen ab. Falls parallel zum Studium nicht gearbeitet oder lediglich einem Mini-Job nachgegangen wird, können bislang gesetzlich Versicherte kostenfrei in der Familienversicherung ihrer Eltern bleiben. Bei einem echten Nebenjob, der eine eigenständige Absicherung notwendig macht, ist der Vergleich zwischen gesetzlichem und privatem Schutz zu Beginn des Studiums empfehlenswert.

Private Krankenversicherung für Beamte

Für Beamte ist es obligatorisch, sich privat abzusichern und sich gegen die gesetzliche Krankenkasse zu entscheiden. Dies wird zum einen durch die fehlende Versicherungspflicht möglich, die ähnlich wie bei Selbstständigen und Freiberuflern gilt. Zum anderen ist es für Beamte durch die Beihilfeberechtigung lohnenswert, die gesundheitliche Absicherung an eine private Versicherungsgesellschaft zu übergeben. Beamten sind hier gerngesehene Kunden, da das berufliche Umfeld vergleichsweise geringe Risiken aufweist und zu günstigeren Beiträgen als in anderen Berufsgruppen führt.

Werden medizinische Leistungen durch einen Beamten beansprucht, werden die Kosten anteilig durch den Dienstherren übernommen. Der verbleibende Anteil muss entweder privat gezahlt oder kann an ein Unternehmen der PKV abgegeben werden, die private Krankenversicherung wird hier zur sogenannten Restkostenversicherung. Ein Anrecht auf finanzielle Beihilfe durch den Dienstherren ergibt sich jedoch nur, wenn der Beamte in die PKV wechselt, ein Verbleib bei einer gesetzlichen Krankenkasse ist daher mit finanziellen Nachteilen verbunden.

Private Krankenversicherung für Familien

Die private Krankenversicherung wird von Familien häufiger aus Leistungsgründen und weniger aus dem Wunsch heraus gewählt, monatlich Geld sparen zu können. Grund hierfür ist die fehlende Familienversicherung, die ausschließlich im gesetzlichen System zu finden ist und nicht von der PKV angeboten wird. Im Vergleich der beiden Systeme lohnt ein Verbleib bei der gesetzlichen Krankenkasse, je mehr Kinder sich in der Familie befinden. Durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung müsste für jedes Kind ein eigenständiger Vertrag aufgesetzt werden, der mit einem eigenen Monatsbeitrag verbunden ist.

Bei einer kleinen Familie mit sehr guter Gesundheit und hohem Einkommen macht sich der Wechsel in die private Krankenversicherung auch finanziell bezahlt. Jedoch steht beim Vergleich der Systeme nicht zwangsläufig die Minimierung der Beitragskosten im Vordergrund. Vielen Versicherten liegt die Gesundheit der eigenen Familie am Herzen, wichtiger ist ein großes und individuell zusammenstellbares Leistungsspektrum durch den Versicherungspartner. Aus diesem Grund ist ein Vergleich der Tarif in der PKV auch für Familien interessant, sofern die finanziellen Möglichkeiten für eine umfassende Absicherung gegeben sind.

Private Krankenversicherung für Kinder

Kindern steht der Wechsel in die private Krankenversicherung abhängig vom Versicherungsstatus ihrer Eltern offen. Sind beide Elternteile privat versichert, ist auch für das Kind ein Tarif der PKV auszuwählen, wobei dieser ruhig bei einer gänzlich anderen Versicherungsgesellschaft abgeschlossen werden kann. Umgekehrt gilt: Sind beide Eltern Mitglied bei einer gesetzlichen Krankenkasse, wird auch das Kind gesetzlich versichert und private Leistungen können höchstens durch Abschluss von Zusatztarifen der Versicherer auf eigene Kosten beansprucht werden.

Der Wechsel zu einem private Anbieter ist auch möglich, wenn ein Elternteil gesetzlich und das andere privat versichert ist. Hierbei entscheidet im Regelfall, welches Elternteil das höhere Einkommen in den Haushalt hineinbringt, der Versicherungsschutz des Besserverdienenden ist auch vom Kind abzuschließen. Bei einem vergleichbaren Einkommen oder strittigen Situationen erteilen die privaten Versicherungen in Deutschland gerne Informationen, ob und unter welchen Umständen der Wechsel möglich wird. Die Kosten des privaten Schutzes für Kinder liegen auf einem gemäßigten Niveau, allerdings sind die Versicherer mit Kinderkrankheiten, kleinen Unfällen und ähnliche Risiken der Kindheit vertraut und lassen diese entsprechend in den Beitrag einfließen.

Mit unserem PKV-Vergleich den besten Tarif finden

Mehrere Dutzend private Krankenversicherer sind aktuell auf dem deutschen Versicherungsmarkt aktiv, die meisten halten mehrere Tarife mit unterschiedlichen Schwerpunkten für potenzielle Kunden bereit. Ein Vergleich der einzelnen Tarifangebot ist für alle Interessenten an einem Wechsel ins private System deshalb unverzichtbar, um sich die Stärken und Schwächen der jeweiligen Tarife vor Augen zu führen. Unsere Webseite hilft Ihnen bei diesem Vergleich und ermöglicht Ihnen eine umfangreiche Analyse binnen weniger Minuten.

Geben Sie über unser Formular einfach alle wichtigen Daten rund um Ihre Person und Gesundheit ein und finden Sie direkt heraus, welche Versicherer Ihnen ein Tarifangebot nach Ihren Vorstellungen unterbreiten. Nach Preis sortiert erkennen Sie sofort, welche private Krankenversicherung für die von Ihnen gewünschten Leistungen den geringsten Monatsbeitrag verlangt. Der Vergleich ist selbstverstänlich kostenlos und gibt Ihnen vielleicht den entscheidenden Impuls, endlich über einen Wechsel in die PKV nachzudenken!

Denken Sie daran: Die Tarife der privaten Krankenversicherung werden nach individuellen Maßstäben berechnet, Vorerkrankungen und ähnliche Risiken fließen in die Beitragshöhe ein. Je präziser Ihre Angaben in diesem Bereich sind, umso aussagekräftiger ist der Vergleich und umso genauer werden die zu erwartenden Beiträge ermittelt. Nutzen Sie ansonsten das Testergebnis als Grundlage, um einzelne Versicherer zu kontaktieren und weitere Informationen zum Thema PKV einzuholen. Schneller als gedacht finden Sie so zu einem Versicherungsschutz nach Maß!

Wie funktioniert die Kostenabrechnung und Beitragsrückerstattung in der PKV?

Eine der größten Unterschiede zwischen dem gesetzlichen und privaten System besteht in der Art der Kostenabrechnung. Wer bislang gesetzlich versichert war und in die private Krankenversicherung wechselt, muss Eigeninitiative ergreifen, um die Kosten für Behandlungen, Medikamente & Co. gemäß seines Tarifs zurückerhalten.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse findet eine direkte Abrechnung zwischen Arzt und Kasse statt, der Patient muss nur eventuelle Zuzahlungen aus seiner eigenen Tasche leisten. Bei einem Privatpatienten werden die Leistungen stattdessen zunächst klassisch in Rechnung gestellt, der Betrag ist binnen zwei Wochen zu überweisen oder direkt per EC-Karte in der Praxis zu entrichten.

Die ausgestellten Rechnungen werden einzeln oder gesammelt im Original bei der privaten Krankenversicherung eingereicht und geprüft. Abhängig vom Tarif erfolgt die vollständige oder anteilige Kostenerstattung, das Geld wird auf das Konto des Versicherten zurücküberwiesen. Wer die Rechnungen sehr schnell bei seiner Krankenversicherung einreicht und die Überweisung an den behandelnden Arzt möglichst lange herauszögert, muss die anfallenden Behandlungskosten im Idealfall nicht vorstrecken und sein Konto hierdurch nicht unnötig belasten.

Vor- und Nachteile der PKV

Wie bei jedem Versicherungsschutz gibt es je nach Alter, Beruf und Personengruppe Vor- und Nachteile, was die private Krankenversicherung anbelangt. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten fünf Vor- und Nachteile des privaten Systems gegenüber der Absicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse kennen.

Die Vorteile der PKV

  • Leistungsspektrum: Während sich die Krankenkassen alleine am gesetzlichen Leistungskatalog orientieren, bietet Ihnen die private Krankenversicherung große Freiheiten bei der Tarifgestaltung. Hierdurch lässt sich eine Kostenübernahme für fast alle erdenklichen Behandlungen, Operationen, Medikamente & Co. vereinbaren.
  • Beitragsfairness: Bei gesetzlichen Krankenkassen entscheidet alleine das Einkommen, wie hoch die monatlichen Beiträge sind. Die PKV nimmt hingegen die persönliche Lebenssituation als Basis für die Beitragsberechnung, eine gesunde Lebensweise ohne Vorerkrankungen macht sich somit bezahlt.
  • Transparenz: Durch die direkte Abrechnung aller Leistungen mit dem Arzt haben Sie als Patient einen Überblick, was genau abgerechnet wird. Hierdurch wird verhindert, dass der Arzt gar nicht beanspruchte Leistungen teuer in Rechnung stellt.
  • Flexibilität: Viele Versicherer ermöglichen eine Anpassung der Vertragsleistungen im Laufe des Lebens. Solange hierfür keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig wird, ist es absolut attraktiv, sich später für einen anderen Tarif zu entscheiden und hierdurch geringe Kosten bzw. bessere Leistungen zu erhalten.
  • Problemloser Wechsel: Innerhalb der PKV können Privatversicherte mittlerweile ohne Nachteile von der einen zur anderen Gesellschaft wechseln. Seit wenigen Jahren ist eine Mitnahme der erworbenen Anwartschaften möglich, so dass die bislang für die eigene Gesundheitsvorsorge eingezahlten Beiträge nicht verlorengehen.

Die Nachteile

  • fehlende Familienversicherung: Jeder Versicherungsnehmer in der PKV benötigt einen eigenständigen Vertrag mit seiner jeweiligen Beitragszahlung. Bei Familien benötigt somit jedes Kind einen eigenen PKV-Vertrag, während der Nachwuchs bei gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei in der Familienversicherung abgesichert wird.
  • Kostenentwicklung: Während bei gleichem Einkommen der Krankenkassenbeitrag gleich bleibt, ist ein Beitragsanstieg für die private Krankenversicherung obligatorisch. Hiermit berücksichtigen die Versicherer den Umstand, dass im Laufe des Lebens eher mit Krankheiten und Leistungen aus dem Tarif zu rechnen ist, was unabhängig von echten Beitragserhöhungen zu einem schleichenden Beitragsanstieg führt.
  • Rückkehr ins gesetzliche System: Wer einmal die private Krankenversicherung für sich gewählt hat, kommt nicht mehr ohne Weiteres zu einer Krankenkasse zurück. Diese sind nicht verpflichtet, einen ehemals Privatversicherten aufzunehmen und werden dies aufgrund des Kostenrisikos meist auch nicht tun.
  • Rückerstattung: Mitglieder einer Krankenkasse müssen sich nicht selbst um die Abrechnung zwischen Arzt und Versicherung kümmern. Die private Krankenversicherung setzt größere Eigeninitiative voraus, sämtliche Rechnungen müssen privat bezahlt und anschließend beim Versicherer eingereicht werden, damit eine Kostenerstattung erfolgt.
  • Vergleich: Während die meisten Krankenkasse mit ihrem Leistungsspektrum vergleichbar sind, gibt es bei den Tarifen der PKV große Unterschiede. Vor dem Wechsel muss deshalb viel Zeit in einen Vergleich und zum Einholen weiterführender Informationen investiert werden, um die persönlich wirklich beste Versicherung zu finden.

Was sind die speziellen Leistungen der PKV?

Die gebotenen Leistungen einer privaten Krankenversicherung umfasst sämtliche Leistungsstandards des gesetzlichen Systems, geht jedoch weit hierüber hinaus. Je nach Versicherung lässt sich ein Volltarif aus vielen einzelnen, leistungsstarken Elementen zusammensetzen, die insgesamt zu einem Versicherungsschutz nach Maß werden. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Leistungsbereiche kennen, die standardmäßig durch die private Krankenversicherung abgedeckt werden. Je nach Versicherung und Tarif werden diese einzelnen Bereiche besonders stark oder schwach besetzt, was den Vergleich sämtlicher Angebote so sinnvoll macht.

Leistungen im ambulanten Bereich

Für den klassischen Arztbesuch übernimmt die private Krankenversicherung alle Behandlungskosten. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Mediziner als Vertragsarzt abrechnet oder seine Behandlungen ausschließlich privat in Rechnung stellt. Privatversicherte profitieren von der freien Arztwahl und können beliebig häufig den Arzt wechseln, falls sie mit den Leistungen des bisherigen Mediziners nicht zufrieden sind.

Aufwändige Behandlungsmethode und teurere Medikamente stehen ebenfalls nur privat Versicherten ohne Zuzahlung offen. Beim Vergleich der Tarife ist zu prüfen, welchen Umfang die Leistungen genau haben, innerhalb einzelner Versicherungen gibt es interessante Abstufungen bei einzelnen Tarifen. So lassen sich beispielsweise sämtliche Kosten für Medikamente komplett an die private Krankenversicherung abgeben, günstigere Tarife übernehmen die Kosten hierfür bis zu einer Obergrenze pro Monat oder Jahr.

Leistungen im stationären Bereich

Beim Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Klinik macht sich ein Volltarif der PKV besonders bezahlt. Zunächst besteht die freie Krankenhaus- und Arztwahl, der Patient kann vor der Einweisung ein Vergleich verschiedener Kliniken durchführen und sich für eine individuell ansprechende Einrichtung entscheiden. Kassenpatienten sind hingegen an das Krankenhaus gebunden, das sich am nächsten zu ihrem Wohnsitz befindet.

Für Privatpatienten ist die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer eine Selbstverständlichkeit. Auch die Behandlung durch den Chefarzt und komplexe stationäre Untersuchungen ohne Zuzahlungen werden durch die private Krankenversicherung abgedeckt. Häufig ist eine Krankentagegeldversicherung integriert, die täglich einen zusätzlichen Eurobetrag zur freien Verfügung auszahlt.

Leistungen bei Zahnbehandlungen

Über die vergangenen Jahrzehnte wurde die Leistungen für Zahnersatz und zahnärztliche Behandlungen im gesetzlichen System radikal zusammengestrichen. Der Vergleich in der PKV zeigt schnell, wie umfassend versorgt Privatversicherte auf dieser Ebene sind. Beim Zahnersatz wie Inlays oder Implantaten müssen sie sich nicht aus Kostengründen für eine hochwertige Lösung entscheiden. Die Kosten für Gold, Keramik oder Kunststoff werden durch die private Krankenversicherung vollständig übernommen, während Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse Zuzahlungen im drei- oder vierstelligen Eurobereich fürchten müssen.

Übernommen werden außerdem die Kosten für teure Zahnbehandlungen, beispielsweise komplizierte Wurzelbehandlungen und begleitende Röntgenmaßnahmen. Für kieferorthopädische Eingriffe, die am häufigsten Kinder und Jugendliche betreffen, leistet die private Krankenversicherung in entsprechenden Tarifen ebenfalls im vollen Umfang ohne Zusatzkosten.

Leistungen der PKV bei Auslandsreisen

Bei privaten oder geschäftlichen Aufenthalten in Ausland kann es zu teuren Zuzahlungen kommen, wenn dort medizinische Behandlungen beansprucht werden. Innerhalb der EU bestehen zwar einheitliche Richtlinien für Sozialleistungen, die eine einheitliche Abrechnung gewährleisten sollen. Doch nicht jeder Arzt vor Ort rechnet zwingend als Vertragsarzt ab, so dass der Patient nach seinem Urlaub auf teuren Behandlungskosten sitzenbleibt.

Durch die private Krankenversicherung können sich Reisende europa- und weltweit einer umfassenden Absicherung ihrer Gesundheit sicher sein. Wie aus Deutschland gewohnt, strecken sie die Kosten für die Behandlungsmaßnahmen am Urlaubsort vor, zu Hause angekommen reichen sie die Rechnungen bei der PKV ein und erhalten eine komplette oder anteilige Rückerstattung gemäß Tarif. Auch begleitende Kosten für die Bergung oder Rückführung des erkrankten Versicherungsnehmers in die Heimat werden durch die private Krankenversicherung übernommen.

Sonstige Leistungen der PKV

Neben den oben genannten Leistungen übernimmt die private Krankenversicherung eine Vielzahl weiterer Behandlungsmaßnahmen, Hilfs- und Heilmittel und sonstige Kosten. Zu den wichtigsten weiterführenden Leistungen gehören:

  • Kostenübernahme für Behandlung beim Heilpraktiker
  • Kostenübernahme für Hör- und Sehhilfen
  • Erstattung für Krücken, Einlagen und ähnlichen Hilfsmitteln
  • Kostenerstattung für Behandlungs- und Vorsorgeangebote

Durch das große Spektrum an Leistungen einzelner Gesellschaften ist der Vergleich der einzelnen Tarife dringend anzuraten. Beim Vergleich zeigt sich nicht nur, welche Wahlmöglichkeiten bei der Tarifgestaltung überhaupt bestehen und ob diese dem eigenen Wunsch einer starken gesundheitlichen Absicherung entsprechen. Genauso lässt sich herausfinden, wo einzelne Elemente der PKV nach eigenen Vorstellungen zusammengestellt werden können, um den individuell besten Tarif abzuschließen.

FAQ zur PKV

Für wen ist die PKV sinnvoll?

Die Private Krankenversicherung ist für alle Bundesbürger sinnvoll, die eine starke Absicherung ihrer Gesundheit erwarten und nicht mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der gesetzlichen Krankenkassen zufrieden sind. Sofern die Voraussetzungen für einen Wechsel ins private System erfüllt sind, lässt sich bei einer privaten Versicherung ein deutlich größeres Leistungsspektrum als im gesetzlichen System abschließen. Gerade bei jungen und gesunden Versicherungsnehmern ist dies zugleich mit attraktiven Monatsbeiträgen verbunden.

Da für die Tarifierung individuelle Risiken wie Vorerkrankungen oder das Betreiben von Extremsportarten berücksichtigt werden, ist der Abschluss umso sinnvoller, je risikoärmer das eigene Leben ist. Diese Bewertung nimmt jede Versicherung für sich und nach eigenen Kriterien vor, weshalb bei einem Vergleich der Versicherer das individuell beste Angebote gefunden werden sollte.

Wer kann eine PKV abschließen?

Der Abschluss der privaten Versicherung wird entweder aufgrund der Berufsgruppe oder des Einkommens möglich. Unabhängig vom Gehalt können alle Erwerbstätigen in Deutschland Mitglied der PKV werden, die nicht versicherungspflichtig sind. Hierzu gehören Beamte, Selbstständige und Freiberufler mit Ausnahme von Künstlern und Journalisten, die über die KSK pflichtversichert sind.

Angestellten steht der Wechsel ins private System offen, sofern ein ausreichend hohes Bruttojahreseinkommen erzielt wird. Diese sogenannte Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr vom Gesetzgeber neu festgelegt, im Jahr 2016 liegt sie bei 56.250 Euro. Ein einmaliges Übersteigen des sich jährlich ändernden Grenzbetrags reicht nicht, ansonsten tritt eine erneute Versicherungspflicht und die Rückkehr zu einer gesetzlichen Krankenkasse ist unvermeidbar.

Gibt es eine Familienversicherung in der PKV?

Nein, eine Familienversicherung wie bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es nicht. Für Familien mit mehreren Kindern ist deshalb genau zu prüfen, ob der Wechsel in die private Krankenversicherung finanziell lohnt. Als Teil der PKV muss für jedes Familienmitglied ein eigenständiger Vertrag aufgesetzt werden, für jeden dieser Verträge ist ein Monatsbeitrag zu zahlen.

Der Wechsel trotz fehlender Familienversicherung kann sich weiterhin lohnen, falls der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund steht. Sind ausreichend finanzielle Mittel vorhanden, kann es eher darum gehen, einen starken Versicherungsschutz für jedes Familienmitglied zu vereinbaren. Ein Vergleich der branchenweiten Tarife lohnt weiterhin, um kein unnötiges teures Geld für die Absicherung der Familie zu zahlen.

Was ist der Risikozuschlag bei der PKV?

Die Beiträge für die private Krankenversicherung richten sich ausschließlich nach den persönlichen Vertragsrisiken des Versicherungsnehmers. Weist dieser beispielsweise beim Vertragsabschluss eine Vielzahl an Vorerkrankungen auf oder geht in seiner Freizeit Extremsportarten nach, wird er einen höheren Beitrags als ein gesunder und risikoscheuer Versicherungskunde zahlen müssen.

Bei der Tarifierung rechnet die Versicherung zunächst die einfachen persönlichen Daten wie das Alter und dessen grundlegenden Gesundheitszustand ein. Durch Aspekte wie riskante Sportarten, häufige Operationen der letzten Jahre oder die Eigenschaft als Raucher wird jeweils ein Risikozuschlag angerechnet, zusammen ergibt sich der echte Beitrag für den Versicherten. Erkennt der Versicherer zu viele Risiken, wird der Vertragsabschluss trotz Risikozuschlägen nicht mehr lohnenswert und eine Ablehnung des Antrags findet statt.

Gibt es Mindestvertragslaufzeiten bei der PKV?

Ja, fast alle Versicherungen setzen eine Frist von wenigen Jahren an, innerhalb derer keine Kündigung des frisch abgeschlossenen Vertrags möglich wird. Bei den meisten Versicherungen liegt diese Frist zwischen einem und drei Jahren. Ein Wechsel oder die Kündigung des bestehenden Vertrags ist in dieser Zeit nicht möglich, selbst wenn der Versicherte bei einer anderen Versicherung ein besseres Angebot gefunden hat.

Wozu dient die Selbstbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung ist eine Möglichkeit, die fortlaufenden, monatlichen Beiträge zu senken. Stattdessen willigt der Versicherte bei einem Tarif mit Selbstbeteiligung ein, im Falle einer Behandlung grundlegende Kosten bis zu einer Obergrenze (z. B. 150 Euro) selbst zu zahlen. Gehen die Behandlungskosten über diese Grenze hinaus, übernimmt die Versicherung die Zusatzkosten gemäß des abgeschlossenen Tarifs.

Die Regelung ist sinnvoll, wenn der Versicherte gesund ist und ein Arztbesuch nur selten nötig wird. Umgekehrt kann die Regelung in späteren Lebensjahren kostspielig werden, ein einfaches Herausstreichen der Selbstbeteiligungsklausel ist dann nicht möglich. Ein rechtzeitiger Vergleich der Tarife zeigt auf, welche Versicherungen überhaupt eine Selbstbeteiligung anbieten und ob sich diese individuell rentiert.

Kann ich problemlos zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?

Die Rückkehr zu einer gesetzlichen Krankenkasse ist sehr schwierig bis unmöglich, sofern sie freiwillig erfolgt. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, einen Privatversicherten wieder in ihr System aufzunehmen. Dies ist nachvollziehbar, da private Versicherungskunden sonst ab einem gewissen Lebensalter immer zurückkehren würden, um dem Beitragsanstieg in der PKV aus dem Weg zu gehen.

Ein Vergleich der Krankenkassen lohnt bei einem Wechselwunsch, da manche eine Rückkehr auf Kulanz ermöglichen. Dies wird jedoch fast immer für junge und gesunde Wechselwillige gelten. Ansonsten erfolgt die Rückkehr ins gesetzliche Systems höchstens aufgrund von gesetzlicher Regelungen, beispielsweise bei Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze oder bei eingetretener Arbeitslosigkeit.

Gibt es von meinem Arbeitgeber einen Zuschuss?

Während Selbstständige und Freiberufler keinen direkten Arbeitgeber besitzen und Beamte von der Beihilfe-Reglung profitieren, können klassische Angestellte beim Wechsel in die PKV auf eine Unterstützung durch den Arbeitgeber hoffen. Dieser beteiligt sich wie bei einer Mitgliedschaft im gesetzlichen Versicherungssystem anteilig an den Versicherungskosten für die individuell abgeschlossene Krankenversicherung.

In der Höhe des geleisteten Zuschusses gelten die Maßstäbe, die bei der Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse angelegt würden. Der Arbeitgeber nimmt also das Einkommen des Angestellten als Grundlage und beteiligt sich ungefähr hälftig an den Versicherungskosten, die sich bei der gesetzlichen Absicherung ergeben würde. Wählt der Angestellte eine private Krankenversicherung, die besonders leistungsstark ist und weit über den Standard der gesetzlichen Krankenkassen hinausgeht, wird er einen größeren Zuschuss zum Monatsbeitrag beitragen müssen. Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber steht ihm jedoch in jedem Fall zu.